Waldweg, Ölbild

Über meine Arbeiten

Meine Themen gewinne ich aus dem direkten Kontakt mit der nächsten Umgebung.
Das können Elemente aus der Natur sein, zufällig gefundene Stillleben, auch Innenräume. Dabei wird mein Interesse im Allgemeinen zuerst geweckt durch besondere Licht- und Schattenverhältnisse, die den Szenen eine herausgehobene Bedeutung zu geben scheinen.
Die Zeichnung ist dabei ein Schwerpunkt meiner Arbeit. Zum einen halte ich in Skizzenbüchern fest, was mir auffällt, was mich vielleicht für  eine weitere Bearbeitung interessiert. Größere Skizzen dienen dann auch der Vorbereitung von Ölbildern. Zum anderen hat sich die Zeichnung in den letzten Jahren als eigenständiger Arbeitsschwerpunkt herauskristallisiert. Hier werden überwiegend Eindrücke aus Wanderungen, von Spaziergängen versammelt. Fundstücke aus der Natur, gerne schon vertrocknet oder vergangen, sind ebenso von Interesse wie der Blick von unten in das Blätterdach eines Baumes. Dabei spielt die Bleistiftzeichnung die größte Rolle und zeigt durch die Reduktion auf Grauwerte bis hin zum dunklen Schwarz sozusagen die Essenz dessen, was mich fasziniert. Eine Art von Abstraktion.
Der andere Schwerpunkt ist die Ölmalerei. Hier haben Stillleben und Interieurszenen schon immer eine große Anziehungskraft ausgeübt. Das Besondere im ganz einfachen Alltag hat einen eigenen Reiz. Dabei geht es nicht um eine tiefere Bedeutung, sondern um Oberflächen, Lichter auf Stoffen oder Gefäßen, um den Blick zu lenken auf das, was doch oft übersehen wird. Die Dinge, von Früchten über Gefäße bis hin zu Betten, werden in Szene gesetzt, neu arrangiert, bis sich eine überzeugende Komposition entwickelt. Es geht nicht um die Vielfalt der Dinge, die vielleicht in einem Raum versammelt sind, sondern um das Einzelne, das herausgehoben wird und eine neue Rolle spielen kann.