Skizzenbuch Ardèche

Zwei Arbeitswochen in der Ardèche. Mit Skizzenbuch und Fotoapparat unterwegs.

Immer auf der Suche nach dem besonderen Motiv, einer Licht- und Schattensituation.

Diese eine Baumreihe lädt immer wieder zum Skizzieren ein.

Skizzenbuch Ardèche

Bleistift, Tusche, Querformat oder anders?

Manche Orte lassen sich immer aufs Neue entdecken.

Nach den beiden Wochen in der Ardèche hat sich die Idee gefestigt. Diese Baumreihe soll eine größere Arbeit werden.

Der Zeichenkarton, 70 x 100 cm, wird in grobe Felder unterteilt. Erste Striche lassen ahnen, dass diese Zeichnung etwas werden kann. Die Aufteilung zeigt eine entfernt liegende Landschaft, mit den Hügeln und Baumgruppen in der Ardèche.

Langsamer Fortgang der Arbeit. Wie sollen die Blättermassen mit dem Bleistift dargestellt werden? Helle und dunkle Bereiche werden zuerst gob skizziert, dann allmählich ausgearbeitet, wobei zwar Blätter zu sehen sein sollen, aber nicht einzeln gezeichnet werden. Eine Aufgabe, die immer wieder neue Entscheidungen fordert.

 

Das Blattwerk gestaltet sich recht anspruchsvoll. Zu Beginn der Arbeit sind die Schwierigkeiten meist noch nicht so deutlich. Eigentlich ist es jedes Mal wieder neu und muss dann anders angefasst werden. Was in einer früheren Zeichnung funktionierte, lässt sich nicht so einfach wiederholen. Insofern ist jede Zeichnung fast wie die allererste Zeichnung.

Sie ist tatsächlich fertig geworden. Nach fast drei Monaten Arbeit, einigen zu Stummeln gespitzten Blei- und Grafitstiften, klein gewordenen Radiergummis. Nach Flüchen, Frust, immer wieder neuen Anläufen, nach so vielen Kaffee- und Teetassen, Schokolade, Äpfeln und was sonst noch hilft.

 

Die Hügel liegen schön in der Ferne, die Bäume heben sich hell und dunkel voneinander ab, die Stämme unterschiedlich in den Helligkeiten. Meine Baumallee.